Was ist ein Copywriter?


 

Ein Copywriter ist...

KEIN Artikelschreiber!

 

Auf den ersten Blick scheint beides das gleiche zu sein, weil beides "Schreiber" sind.

Während ein Artikelschreiber jedoch generell „Content“ schreibt, um zu informieren, schreibt ein Copywriter „Copies“, um den Leser zu überzeugen und zu motivieren, eine Handlung auszulösen!

Vielleicht denken Sie: „Schreiben ist schreiben. Was soll der Unterschied sein zwischen dem Schreiben einer Copy für eine Web Seite und dem Schreiben eines Artikels für einen Blog?“

Der Unterschied kann erheblich sein. Wie ich schon erwähnte, ist ein Artikel dazu da, um zu informieren; eine Web Seite jedoch ist dazu da, um den Leser zu überzeugen und zu motivieren, eine Handlung auszulösen. Handlungsauslösungen können sein:

l Bestellen eines Produktes

l Abonnieren eines kostenlosen Newsletters oder Reports

l Beteiligung an einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft

Dies sind nur einige Beispiele, für die eine Web Copy benutzt werden kann. Alle Beispiele erfordern einen großen Aufwand an Arbeit „hinter der Bühne“, die Zeit braucht – Zeit, über die der Kunde nichts weiss.

Zum Beispiel: Wussten Sie, dass Copywriter umfangreiche Recherchen in der Branche Ihrer Auftraggeber durchführen - zusätzlich zu dem, was sie über deren Angebot schon wissen?

Das ist aber noch nicht alles. Copywriter versuchen, den „perfekten Kunden“ einzugrenzen und analysieren dann, was diesen beim Kaufen beeinflusst. Copywriting bezieht die Psychologie emotionaler Auslöser beim Konsumenten mit ein und Copywriter schärfen ständig ihre Fähigkeit, diese Emotionen noch besser zu verstehen. Recherche braucht Zeit und die Erstellung der Copy braucht auch Zeit.

Diese Qualität des Schreibens innerhalb 24 Stunden zu erwarten, ist nicht nur unrealistisch, sondern auch kurzsichtig. Geben Sie Ihrem Copywriter die Zeit, die er braucht, um eine Copy zu kreieren, die überzeugt und eine Handlung auslösen wird. Und eine Handlung wird nur ausgelöst werden, wenn die Copy den oben beschriebenen Prozess durchlaufen hat.

Copywriting-Preise basieren auf Wert - nicht auf Wort

Für das Artikelschreiben wird der Preis in der Regel „pro Wort“ festgesetzt. Der durchschnittliche Preis liegt gewöhnlich zwischen 1 Cent und 6 Cent, je nach Qualitätslevel.„Content-Fabriken“ zahlen oft noch weniger als 1 Cent pro Wort.

Nochmals: Recherchieren braucht Zeit, speziell bei SEO optimierten Artikeln.

Copywriting ist eine andere „Baustelle“

Sagen wir, Sie beauftragen einen Copywriter, eine Copy für eine Landingpage zu schreiben. Der Copywriter berechnet Ihnen für eine Seite 500 Euro. Sie mögen sagen: „Das ist eine Menge Geld für eine Seite.“

Nochmals: Da ist die Arbeit „hinter der Bühne“, das Kreieren der Copy UNDder Wert, der eine Handlung auslöst, die Ihnen Kunden und Umsatz bringen.

Das ist das, was gemeint ist, wenn ein Copywriter seine Copy als Handlungsauslöser bezeichnet. Es meint, dass jemand Ihre Web Seite besucht und diese nicht verlässt, bevor er eine Handlung ausgelöst hat. Dies kann der Eintrag in Ihre Mailingliste sein, das Ausfüllen eines Formulars für mehr Infor-mation, oder das Kaufen Ihres angebotenen Produktes. Das ist das, was Copywriting so wertvollmacht.

Jede Seite hat ihr spezifisches Ziel. Wenn die Homepage-Copy wie der Köder eines Anglers Ihre Besucher an den „Haken“ nimmt, muss Ihre FAQs Seite (um Aufmerksamkeit zu erzielen, sollte sie separat auf der Navigationsleiste sein) Ihre Glaubwürdigkeit bestätigen. Beide Seiten haben einen unterschiedlichen Zweck. Copywriter berechnen aus gutem Grund pro Seite.

Ihr Copywriter ist Ihr „Verkäufer in Print & Internet“

Sie haben kein Verkaufspersonal, das aufmerksam neben dem Besucher Ihrer Web Seite sitzt. Aber Ihr Copywriter kann (und will) Ihre Besucher überzeugen, einen näheren Blick auf das zu werfen, was Sie anzubieten haben.

Der Schlüssel dazu ist ein guter Copywriter, der Ihre Zielgruppe kennt UND (das ist wirklich das Wichtigste) ein hervorragendes Angebot. Nicht die beste Copy der Welt könnte ein mittelmäßiges Produkt oder ein Angebot, was „Käse“ ist, verkaufen.

So, werden Sie sich zuerst darüber klar, welches spektakuläre Angebot Sie Ihren möglichen Kunden geben wollen und dann lassen Sie den Copywriter sein Bestes tun.

Sie erwarten von Ihren Kunden, voll bezahlt zu werden. Lassen Sie die gleiche Höflichkeit auch für Ihren Copywriter gelten

Halten Sie Ihre Vereinbarungen ein. Wenn Sie mit einer 50%-igen Anzahlung für Ihre Copy einverstanden waren, erwartet der Copywriter auch die Restzahlung in voller Höhe. Wissen Sie, was passiert, wenn Sie versuchen, die Bezahlung zu umgehen? Ihr Ansehen wird zerstört.

Nicht nur, dass Copywriter vernetzt sind und sich untereinander austauschen, sie identifizieren auch die Kunden, die ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen. Diese Firmen bekommen einen sehr schlechten Ruf ab und kein Copywriter mit Selbstwertgefühl wünscht irgendetwas mit ihnen zu tun zu haben.

Diesen Firmen bleibt nur die Suche nach Auftragnehmern, deren Fachkönnen nur mittelmäßig ist oder deren Deutsch Qualifikationsdefizite aufweist. Sicher, Sie mögen eine Copy für eine Web Seite für 100 Euro bekommen, aber sie wird nicht die Qualität haben, die Sie sich wünschen. Und vor allem, Sie werden nicht die von Ihnen erhofften Responseraten erzielen.

Nochmals: Geben Sie Ihrem Copywriter Zeit, eine Qualitäts-Copy zu erstellen. Ein ausreichender Zeitraum sind zwei Wochen für eine Web Seite. Denken Sie bitte daran: Sie sind nicht der einzige Kunde, die Copywriter haben. Sie versuchen, den gleichen Qualitätsservice auch anderen zu liefern.

Wenn Sie eine Qualitäts-Copy innerhalb eines Tages erwarten, zeigt es dem Copywriter, dass Sie keinen blassen Schimmer davon haben, welche Kreativität für eine starke Copy erforderlich ist. Wenn Sie dazu noch anspruchsvoll sind, führt es zu einer schwierigen Beziehung. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn Ihr Copywriter danach nicht mehr länger mit Ihnen zusammenarbeiten möchte.

Kunden haben das Recht, beste Arbeit zu erwarten. Sie wollen aber auch wissen, was funktioniert und was nicht. Copywriting ist eine permanente Reise des Testens; das bedeutet, Sie müssen Resultate messen. Wenn Sie keine Analyse-Tools auf Ihrer Website haben, melden Sie sich einfach bei http://www.google.com/intl/de/analytics an. Es ist kostenlos und liefert Ihnen professionelle Webanalysen in Echtzeit.

Lernen Sie, Ziele zu setzen und sie zu verfolgen. Hoffentlich werden Sie am Ende des Tages Ihre „Conversions“ und letztlich gestiegene Umsätze sehen.

Eines noch zum Schluss: Hier ist der Grund, warum viele großartige Copywriter nicht mehr länger für Kunden arbeiten. Sie denken vielleicht, Copywriter brauchen Sie, aber da liegen Sie falsch. Einige der besten Copywriter weltweit (ich spreche von Legenden in der Copywriting-Welt) verkaufen ihre eigenen Produkte. Warum? Weil niemand ihre Copy kleinlich zerpflückt, an ihrem Know-how zweifelt oder ihnen vorwirft, zuviel zu berechnen. Diese Copywriter kennen sehr gut ihren Wert und das bringt ihnen sechsstellige Einkommen auf eigene Rechnung.

Respektieren Sie Ihren Copywriter und er wird für Sie die höchsten Berge erklimmen. Sie werden die Art von Kunden werden, die ein Copywriter gerne in sein Adressbuch aufnimmt.

Lesen Sie auch diesen interessanten Artikel: "Content-Markekting - Storytelling" von Beatrice Fischer-Stracke. 

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A copywriter in my opinion is a marketer first (meaning a salesman) who gets paid for selling something to someone else...not just giving something away free.

He does this by discovering a USP that is irresistible to the product's audience...then by creating a sales pitch that uses a "voice" that the prospect relates to, agrees with, understands and trusts, to get this prospect to buy what the "copywriter" is selling.

I believe content writing is different...although it's primary objective should be the same...to get someone to buy something. And here's where I think they differ...A content writer's job is to create information that the prospect is searching for, needs or wants... using all the key words that this prospect uses or could use to search for this information.

However, these keywords can't just be "sprinkled" into the content...they must be seamlessly woven into the copy, so it looks like the information is coming from an unbiased source. And the information must be real, relevant, andtimely...otherwise no one will want it.

But...it still takes a accomplished "copywriter" to then move the prospect (using guilt, greed, need for approval, exclusivity, fear, offers, guarantees and discounts) further down the sales funnel to a actual sale...not just an inquiry," like", or lead.

That's why content marketers should always remember that they are first and foremost into the business of selling...and sales should be how we judge the effectiveness of content marketing.